Content-Optimierung
Keywords
1. Empfohlen wird eine Keyword-Dichte (Keyword-Density), also das Verhältnis von Keyword zur Gesamtzahl der Worte, von 5 – 7%. Das lässt sich einfach in Word kontrollieren: dort auf “Extras/Wörter zählen” klicken und diese Zahl ins Verhältnis zur Keyword-Anzahl setzen.
2. Ein Keyword wird als umso relevanter eingestuft, je früher es im Text auftaucht.
3. Keywords sollten in den H1-H6 Tags vorkommen. Im Fließtext können sie z.B. mit bold oder strong formatiert werden. Natürlich bieten sich Keys auch als Linktexte an.
4. Solltest Du auf Falschschreibweisen optimieren müssen, nutze Alt Tags, Dateinamen von Grafiken oder usergenerierten Content.
5. Generell gilt (das hört man ständig, und das mit Recht): die Website ist nicht für Suchmaschinen, sondern für User gemacht. Die Texte auf der Website sollten dem Besucher einen echten Mehrwert bieten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ein User konvertiert oder öfters wiederkommt, wenn er sich auf der Website richtig angesprochen fühlt. Eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Keywordoptimierung und redaktioneller Arbeit sollte immer gegeben sein.
6. LSO (latente semantische Optimierung): das Netz arbeitet an semantischen Suchfunktionen. Aus diesem Grund werden in Zukunft semantisch optimierte Texte für das Ranking wichtiger werden. Zudem gilt: wenn Du Korkenzieher anbietest und ein User nach Weinen sucht, sollte er Dich ja auch finden. Mehr zum semantischen Web
Aktualität
7. Seiten, die häufig aktualisiert werden, sind für Suchmaschinen interessanter und werden bevorzugt gecrawlt. Integriere beispielsweise einen News-Bereich in Dein Webangebot (und halte ihn dann auch aktuell! Nichts ist peinlicher als ein Newsbereich, dessen letzte Meldung von 2006 ist).
8. Im Idealfall kannst Du auf usergenerierten Content zurückgreifen. Dieser Content steht Deiner Website zur Verfügung (beachte: Content is King), verstärkt die User-Bindung und macht die Website für andere Besucher interessanter.
Content is King
9. Aus Google-Sicht ist Content nahezu ausschließlich Text.
10. Das SEO-Mantra “Content is King” bedeutet nichts anderes als: je mehr Content vorhanden ist, desto besser! Kurz: je mehr Text, desto besser. Natürlich sollte der Text auch Sinn machen, sonst war der Besucher der Seite die längste Zeit da.
11. Achte darauf, dass alle Elemente Deiner Website, die nicht textbasiert sind, mit Texten beschrieben werden (z.B. der Alt Tag bei Bildern).
12. Vermeide Splashscreens! Splashscreens sind Begrüßungsseiten, die meist wenig bis gar keinen Content (Text) liefern und für den User einen Schritt mehr zum Ziel bedeuten. Zudem erhält die Homepage im Normalfall die meisten Backlinks, ist also die stärkste Seite des Webprojekts. Daher sollte auch auf dieser starken Seite entscheidender Content mit den wichtigsten Keys zu finden sein.
13. Befülle die Seiten mit durchschnittlich einigen hundert Worten. Achte dabei darauf, dass einzelne Unterseiten unterschiedlich lang sind, damit kein Spam-Verdacht (maschinelle Erzeugung von Texten) aufkommen kann.
14. Achten bei der Content-Syndizierung darauf, dass der eigentliche Content bei Dir liegt, andere Portale z.B. nur ein Snippet mit Link oder einen anderen Text anbieten. Hintergrund: bei Duplicate Content wird die Seite indexiert, die am stärksten ist. Wenn Du z.B. eine Pressemitteilung auf Deiner Website veröffentlichst und die identische Pressemitteilung auf einem PR-Portal zu finden ist, dann rankt im Normalfall das PR-Portal mit diesem Text.









Wobei man sagen muss, dass eine Keyworddichte von 5-7% extrem schmerzhaft für einen Autor ist. Sowas liest sich hinterher bei Artikeln von 1000 Wörtern extrem “hässlich”.
Hi! Eins ist klar: es ist immer besser, 70 Keys in 10.000 einzigartige Wörter zu packen, die dem User einen Mehrwert bieten, als sie in 1000 Wörtern unterzubringen. 5-7% ist ein Richtwert und eine Obergrenze, die nicht überschritten werden sollte. Doch ich denke, wenn man beim Schreiben eines Textes kreativ ist und eine anspruchsvolle Sprache verwendet, dann kann sogar eine Density von 8 oder 9% noch gut klingen (ich würde es nur nicht empfehlen). Wie gesagt: 5-7% sind eine Richtlinie, kein Muss. Dass ein Text aber mit mehr als 5% Keyword-Dichte mies klingt, ist nicht gegeben, sondern hängt von der Qualität des Autors ab.
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