Das SEOktoberfest und seine Folgen

by Astrid Jacobi 21 August 2008 2 Comments

Das SEOktoberfest hat mir nun doch, neben einigen schlaflosen Nächten, dem verzweifelten und endlich glücklichen Versuch, einen Schlafplatz in München zu ergattern (ich stand messerscharf vor dem Post “Tausche Infos gegen Schlafplatz”) und dem wilden Ersteigern zünftiger Ausstattung wie Dirndl, Dirndlblusen und ähnlichen Gimmix auch im Blogger-Dasein so einiges beschert.

Was mich neben einer Trafficsteigerung um glatte 1000% (das ist jetzt ausnahmsweise mal kein rethorischer Ausrutscher meinerseits, sondern die glatte, harte, Fakten-Fakten-Fakten-Realität) am allermeisten gefreut hat, ist eine weitere Frau im Bunde, die ich selbstredend noch in den männlichen SEO-Post aufnehmen werde:
e-fee, über deren Post ich mich wahnsinnig gefreut habe und bei deren Blog ich nun öfters mal vorbeischauen werde, da er ausgesprochen interessant ist.

Auch liebste Grüße nochmal an tekka, der mir bei der Suche nach einem Schlafplatz in München unter die Arme gegriffen hat und meine gefühlten 7000 Mails über Xing geduldig beantwortet hat.

Nun aber zurück zu den harten Fakten, denn hier gehts schließlich um SEO, auch wenn man zeitweise das Gefühl hat, dass die Boulevard-Presse gegen unsere kleine Szene chancenlos ist: was ist denn genau passiert seit der Ankündigung bei seofm? Thematisch passend kann ich auch gleich das Blog-Stöckchen von tekka aufnehmen und mal in meine Suchbegriffe schauen…
Zunächst aber die Traffic-Zahlen:


Schade, dass ich mir immer noch keinen Gewerbeschein besorgt habe… *g*

Nun aber das viel Interessantere: die Suchbegriffe.

Da ich ja erst seit zwei Monaten “am Markt” bin, sind sie noch nicht so zahlreich, aber meine Top Five wären:

1. man in skirt
rangiert direkt nach “nerd in skirt” auf Platz 2. Das könnte einem Kollegen von mir Hoffnung machen, der mir heute erzählt hat, dass er sich jetzt einen Schottenrock zulegt und mich dann beim SEOktoberfest vertritt, falls ich im Urlaub bedauerlicherweise doch krank werden sollte… Jung, ich hab doch jetzt ein Dirndl.

2.es ist ein bisschen nerd in jeder von uns
Es gibt nichts, wonach nicht gesucht wird… beeindruckend…

3. flash under the skirts
Dass ich mit einem Blog über Webpublishing mit dem Namen “Nerd in Skirt” unbewusst auf SOWAS optimiere, hätte mir bewusst sein sollen…

4. kafka motorbike
Es ist so gut zu wissen, dass es irgendwo da draußen noch Menschen gibt, die sich mit sowas beschäftigen. Mein Linktipp dazu: Der wohl wahnsinnigste Buchclub in Saarbrücken, blogmäßig schon aufgeholt durch die Filmfanatiker von Moviepistols. Kinners, was tät ich bloß ohne Eure regelmäßige Dosis Wahnsinn??

5. peinliche schnappschüsse, peinliche schnapschüße
Alte Rechtschreibung, neue Rechtschreibung, nichtexistente Rechtschreibung – wie man’s auch dreht: Menschen auf Fotos in peinlichen Situationen ziehen immer. Der eigentliche Post befasst sich hingegen mit der typisch saarländischen Suche und dem Phänomen Gesichterparty. Schön zu sehen, dass ein Start-up richtig durchstarten kann…

Die eigentlichen Burner “weibliche nudisten” und “weibliche vip im playboy” habe ich Euch ja schon mitgeteilt. Süß fand ich auch die Assoziation mit Paola und Kurt Felix (Stimmen aus dem Grab – was ist aus denen eigentlich geworden??) durch “verstehen sie spaß skirt”. Wie gesagt: es gibt nichts, wonach nicht gesucht wird…

Nachtrag: Gott sei Dank! Ich war nicht unfreiwillig pietätlos, es gibt sie noch: Und sie sind strahlender denn je.

2 Kommentare »

  • tekka said:

    Danke für den Link auf Kurt und Paola Felix!! :-)

    Und Hut ab, “flash under the skirts”, wenn damit mal nicht das Grundrauschen gesichert ist ;-)

  • E-Fee said:

    Hey, ebenfalls danke fürs Erwähnen und Verlinken!
    Die Dirndl-Problematik hab ich ja auch (darüber, dass ich keinen Zeltplatz habe, rede ich mal gar nicht!), wollte mir eigentlich auch eins in der Bucht schießen. Aber die von mir für den Wiesn-Einmalgebrauch favorisierte Preislage … alles türkische Trachtenhändler, und die Länge … naja, so hart an der Grenze.
    Nachdem aber meine Gastmama meinte, ich soll vor Ort schauen, selbst bei meinem Onkel auf der Straße soll es einen günstigen Laden geben, vertage ich das mal – fahr ja sowieso in 9 Tagen runter!

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