Google Image Search: "Bad Neighbourhood"

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Ich bin ja unter http://malguckenwassoimindexlandet.blogspot.com/ (Blog ist mittlerweile gelöscht) am Testen, wie die Google Image Search so funktioniert. Die Informationslage zur Bildersuche ist leider recht dürftig: zum einen beschäftigen sich kaum Leute damit, außer natürlich Martin Mißfeldt in seinem hervorragenden Blog tagSeoBlog. Ansonsten hält sich auch Google selbst sehr bedeckt, wenn’s um die Bildersuche geht.

Ständige Veränderungen in der Funktionalität lassen darauf schließen, dass hier der klassische Google Beta-Status noch lange nicht verlassen werden kann. Auf der anderen Seite sind die Ergebnisse aber durchaus spannend. Das erste Experiment beschäftigte sich mit der Frage, ob Google Schwarz-Weiß-Fotografien anders behandelt als Farbfotografien, auf denen viel Haut zu sehen ist. Erkenntnis: nein, Google differenziert hier nicht. Zunächst landeten auch alle Aktfotografien ohne Filterung in der Bildersuche, d.h. man konnte sich nackte Frauen im strikten Safe Search Modus ansehen. Nach etwa 14 Tagen änderte sich das und die Bilder sind nun nur noch ohne Filterung zu sehen.

Die zweite Frage war, ob Google Bilder, die sich auf einer Website befinden, auf der ausschließlich gefilterte Grafiken eingebunden sind, auch dann im moderaten Safe Search ausblendet, wenn die Bilder an sich gar nichts anstößiges an sich haben. Ergebnis bisher: ja.

Beispiel: Auf dem Testblog ist das Bild einer Blume eingebunden, der Umgebungstext ist (wie überall im Blog) frei von explizitem Content (bis auf das Blowjob-Bild, das ist allerdings noch gar nicht im Index), der Alt-Tag ist ebenso wie der Dateiname „Blume“. Das Bild wird nicht im moderaten Safe Search angezeigt:

malguckenwassoimindexlandet - Google Bilder

In der Ansicht ohne Filterung erscheint das Blumenbild dann innerhalb der anderen Grafiken:

malguckenwassoimindexlandet - Google Bilder-1

Natürlich kann es gut sein, dass sich das noch einmal ändert. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich die Testblogs offline genommen. Das Ergebnis: die Blume auf dem „Akt“-Blog wurde im moderaten SafeSearch nicht angezeigt. Allerdings habe ich ein Aktfoto in einem Extra-Testblog veröffentlicht, der sich mit dem Thema Blumen beschäftigt. Das Bild hieß dann auch „Blume“, Alt-Tag entsprechend. Dieses Bild wurde auch im strikten SafeSearch angezeigt, auch wenn es eine Aktaufnahme (Nr. 3 im obigen Screenshot) war. Kurz: mit den richtigen Keywords kann man alles veröffentlichen ;-)

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Author: Astrid Kramer

3 Kommentare

  1. Danke für die Blumen :-) Muss ich gleich etwas aufteilen. Vor allem Kollege Putzlowitsch ist schon seit Jahren an dem Thema dran. Er ist allerdings kein SEO, was seine Analysen um so interessanter macht ;-)
    http://putzlowitsch.de
    Daneben würde ich noch Markus Walter und Dennis Tippe erwähnen, die auch immer wieder interessante Tests machen:
    http://www.tekka.de
    http://www.seo-handbuch.de

    Danke für die Tests. Jaja, die Google Bildersuche und besonders die jeweiligen Filter sind schon rätselhaft.
    So richtig spannend wird die Sache natürlich, wenns um Universal search geht. Wenn Du ein "sexy" Bild am Filter vorbeischleust und ganz oben in die Websuche bekommst, ist das schon nicht verkehrt.
    Aber umgekehrt ist es noch wichtiger: Ein falsches Bild (bzw. falscher Text drumrum) kann hunderte andere aus dem Index werfen. Schon mehrfach erlebt…
    Gruß, Martin

  2. Hallo, danke für deinen Beitrag. Ich habe ähnliches Problem – Bilder bleiben erst 2 Wochen im index, verschwinden anschließend in dem Safesearch Filter. Ich zerbreche mir den Kopf woran es liegen könnte. Es sind sicher keine anstössigen Inhalte auf den Bildern. Hat sich was in dieser Hinsicht getan?

  3. Meine Erfahrungen mit der Google Bildersuche sind weiter nicht weltbewegend, trotzdem für meine Seite sehr relevant. Mittlerweile bekomme ich über die Bildersuche von Google knapp 20.000 Zugriffe pro Monat.

    Bei der Einbindung und Verlinkung der Bilder halte ich mich an ganz einfache Regel:

    1. Bildername beschreibt den Inhalt des Bildes. Ein Bild mit zb. einem Deutschem Schäferhund wird also „Deutscher-Schäferhund.jpg“ genannt. In diesem Beispiel klar zu erkennen dass ich auch mit Umlauten arbeite soweit das geht.

    2. Das ALT Attribute benenne ich gleich wie den Dateinamen. Macht so ja auch sinn ;) Für das obrige Beispiel wäre das dann alt=“Deutscher Schäferhund“

    3. Das Selbe gilt für den TITLE. Hier wird mir sicher nicht jeder zustimmen da ja das TITLE Attribute streng genommen im IMG Tag nichts zu suchen hätte, ich gebe es aber trotzdem rein ;)

    4. Auch den Umgebungstext versuche ich mit dem Bilddateinamen zu spicken..

    5. Ich habe den Eindruck dass Google größere Bilder in der Suchergebnisliste weiter nach vorne schiebt. Daher arbeite ich auch immer mit den Attributen WIDTH und HEIGHT. Ich denke es ist wichtig Suchmaschinen auch die Größe des Bildes zu zeigen.

    6. Wäre das Bild nun auch noch ein Link beginnt das Selbe wieder von Vorne. Wenn möglich kommt der Bilddateinamen in der URL vor.

    Ich habe mit dieser Vorgehensweise sehr gute Erfahrungen gemacht :)

    cheers
    Armin

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