Konsumpsychologie

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Konsumpsychologie

Konsumpsychologie

Die Konsumpsychologie ist ein Teilbereich der Wirtschaftspsychologie. Im Folgenden wird der Begriff synonym mit dem Begriff „Marktpsychologie“ verwendet. Bei Dorsch findet sich 1994 hierfür folgende Definition:

Die Marktpsychologie ist ein Teilgebiet der angewandten Psychologie, das sich mit den psychologischen Gesetzlichkeiten der Nachfrage und des Angebots befasst. Als wissenschaftliche Disziplin entwickelte sich die Marktpsychologie erst aus der Werbepsychologe, ist dieser aber übergeordnet. Doch ist schon die klassische Nationalökonomie ausgefüllt mit marktpsychologischen Phänomenen, die sie zum Teil selbst formuliert, zum Teil anzuschließen versucht.

Am populärsten sind wohl die Auswüchse der Konsumpsychologie im Einzelhandel: um neue Kunden zu gewinnen und Umsatz zu machen, überlässt dieser nichts dem Zufall. So ist jeder Supermarkt nach einer bestimmten Strategie aufgebaut, um Kunden zum Kauf zu animieren:

 

Worum gehts im Video?

Haben Sie sich schon mal gefragt warum die günstigen Sachen in den Läden immer unten im Regal liegen? Ganz einfach, der Kunde soll sich ein wenig anstrengen müssen, um die preisgünstigen Produkte in den Korb zu legen. Produkte mit höherem Preis befinden sich immer in Augenhöhe, damit man diese sofort im Blickfeld hat und auf dem Weg zu den Grundnahrungsmitteln begegnen uns im Laden immer wieder Tische und Aufsteller mit Sonderangeboten an denen man nicht vorbei kommt. So wird der Kunde verleitet mehr zu kaufen als er eigentlich möchte.

Und auch die sogenannte Quengelware an der Kasse, bestehend aus Gummibärchen, Kaugummi und Schokoriegeln ist Teil der Konsumpsychologie. Während Mutter und Kind an der Kasse warten, fällt der Blick immer wieder auf die Süßwaren. So mancher gibt dann dem Bitten der Kinder nach, um nicht den Laden in Aufruhr zu versetzen und schon wandern Überraschungseier, Kaugummi usw. zusätzlich in den Einkaufswagen.

Forscher und Neurologen haben außerdem heraus gefunden, dass allein das Wort „Sonderangebot“ im menschlichen Gehirn einen Kaufreiz auslöst. Man geht davon aus, dass man etwas geschenkt bekommt und greift zu, obwohl man diesen Artikel vielleicht gar nicht oder nicht nötig braucht.

Ohne jede Forschung kennt jeder von uns Werbe-Effekte, die kaum von der Hand zu weisen sind. Ein Beispiel: Promis. Wer bekannte Gesichter wie Sportler, Schauspieler und andere Prominente für seine Werbespots gewinnen kann, hat meist schon gewonnen. Der Kunde geht unterbewusst davon aus „wenn Schauspieler XYZ das kauft (bzw. sein Gesicht dafür hinhält), muss es gut sein“.

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Author: Astrid Kramer

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