PPC-Markt: aktuelle Trends

Ich habe gerade einen interessanten Artikel von Jens Maurer zum Thema: Dem ROI auf die Sprünge geholfen: Trends im PPC-Markt (im it management eJournal, eBusiness Success Dezember 2008) gelesen. Im Artikel geht es darum, wie qualifizierter Traffic auf die Website geleitet werden kann, welche Vorteile ein professionelles Kampagnenmanagement bietet und vor allem: welcher Profit aus der reibungslosen Kombination der Daten zur Online-Kampagnensteuerung und Web-Analyse entstehen kann.
Ein kurzer Blick in den Artikel von Jens Maurer:
Was kosten mich die richtigen Keys?
Im Grunde geht es beim PPC-Kampagnenmanagement um eine zentrale Frage: Was muss ich bei der Schaltung einer Anzeige auf einem Informationsportal für welche Keywords ausgeben, um einen maximalen Return on Invest zu erzielen? Denn jedes Keyword hat seinen Preis, der von 0,01 Cent für ein exaktes Suchwort wie „bunt kariertes Plüschtier aus Wolfershausen“ und mehreren Euro etwa für den Begriff „Digitalkamera“ variieren kann. Um den optimalen Preis oder auch die optimale Platzierung (fast immer ist die Nummer 1 nicht die Effizienteste!) für die richtige Wörterkette zu finden und schlecht laufende Suchworte oder Suchwortkombinationen abzuschalten oder zu reduzieren, werden diese Lösungen zur Festlegung bestimmter Gebotsstrategien eingesetzt.
Profile als Musterlösung für transparente Daten
Um möglichst transparent mit der eigenen Datenbasis umgehen zu können – sei es mit oder ohne Web-Analyse-Daten – lassen sich bei einigen Anbietern Profile erstellen. Darunter werden Module der PPC-Kampagne verstanden, die wie eine Art Gerüst die Optimierungsbefehle speichern und zu jedem Zeitpunkt erneut angewendet werden können. Output eines ausgeführten Profils sind Datensätze, die alle Informationen rund um Kampagne, AdGroup, Keyword und Creative enthalten. Abgespeichert wird das Profil, nicht der Inhalt.
Ein Beispiel für ein solches Profil wäre folgender Befehl: Suche alle Keywords von allen Kampagnen bei Suchmaschine X und Y, deren gegenwärtiger Bid Price zwischen € 1,50 und € 3 liegt, die in den vergangenen 14 Tagen mehr als fünf Klicks erhalten haben und deren Bounce-Rate 100 Prozent beträgt.
Mit Hilfe eines solchen Profils lässt sich zum einen überblicken, welche Keywords den gesuchten Kriterien entsprechen, zum anderen können die Ergebnisse hinsichtlich der hausinternen KPIs angepasst und (auch zeitlich automatisiert) optimiert werden.
Richtige Daten zum richtigen Zeitpunkt: externe Datenquellen
Bereits heute sind Software-Lösungen dazu in der Lage, wichtige externe Daten in die Kampagnenplanung mit einzubeziehen. Sind zum Beispiel alle Hotels auf Rhodos bereits belegt, macht es wenig Sinn, dieses Ziel weiter zu bewerben. Diese Information zur Verfügbarkeit gepaart mit ähnlichen Informationen können mit einer API-Schnittstelle über externe Daten-Feeds eingelesen werden, beispielsweise via SOAP oder XML. Technisch gesehen wird dabei zum Beispiel die externe Datenquelle mit der PPC-Kampagne über die Benennung der AdGroup verknüpft. Somit können der Preis eines 14tägigen Mittelmeerurlaubs, die Verfügbarkeit der Flüge bis zum Zielflughafen an bestimmten Tagen oder die Relevanz speziell der Rhodos-Buchungen für den Unternehmensumsatz eingespielt werden. Vor allem Online-Shops profitieren.
Den kompletten Artikel gibt’s als pdf-Download unter it daily










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