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	<title>Nerd in Skirt - just in love with SEO &#187; Usability</title>
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		<title>SEO für Offliner</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerd in Skirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[stickiness]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder fällt mir auf, dass Personen, die sich mit SEO beschäftigen, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Oder anders ausgedrückt: SEO vor lauter SEO nicht mehr sehen. Das liegt unter Anderem daran, dass Suchmaschinenoptimierung ein durchaus komplexes Thema ist, bei dem Aspekte der Inhaltsgestaltung, der Verlinkung, der Informationsarchitektur, des Designs, der Nutzererfahrung und dem ganzen anderen Online-Nerd-Internet-Whatever-Rest zu beachten sind. Da kann man schon gerne mal den Überblick verlieren.
Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, SEO einmal in die Offline-Welt zu transportieren und an folgendem Beispiel deutlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-555" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="SEO-Offliner" src="http://www.nerd-in-skirt.de/wp-content/uploads/2010/03/SEO-Offliner-300x201.jpg" alt="SEO-Offliner" width="300" height="201" align="left" />Immer wieder fällt mir auf, dass Personen, die sich mit SEO beschäftigen, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Oder anders ausgedrückt: SEO vor lauter SEO nicht mehr sehen. Das liegt unter Anderem daran, dass Suchmaschinenoptimierung ein durchaus komplexes Thema ist, bei dem Aspekte der Inhaltsgestaltung, der Verlinkung, der Informationsarchitektur, des Designs, der Nutzererfahrung und dem ganzen anderen Online-Nerd-Internet-Whatever-Rest zu beachten sind. Da kann man schon gerne mal den Überblick verlieren.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, SEO einmal in die Offline-Welt zu transportieren und an folgendem Beispiel deutlich zu machen, worum es eigentlich geht:</p>
<p><strong>Euer Laden</strong></p>
<p>Euer Baby, Euer Geschäft, Eure Lebensgrundlage. Ihr liebt ihn, auch wenn das vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Denn die Innenarchitektur habt Ihr einer Firma (1) überlassen, die Euch etwa einen Tag pro Woche zur Verfügung steht, aber den Schlüssel zum Werkzeugraum (2) mitgenommen hat. Euer Sortiment ist erstaunlich umfangreich (3), aber eigentlich habt Ihr selbst nicht so richtig die Ahnung, was Ihr alles im Angebot habt. Dafür lagern die Waren auf insgesamt 8 Stockwerken (4) in tausend verschiedenen Regalen, von denen die oberen Fächer leider nicht erreichbar sind (5). Trotzdem seid Ihr natürlich extrem stolz auf Eure Waren und die guten Preise, die Ihr anbieten könnt.</p>
<p>Leider weiß aber niemand, was für gute Angebote Ihr habt (6) und das wollt Ihr ändern! Endlich sollen Kunden in Euren Laden im Industriegebiet kommen, der in einem Hinterhof versteckt liegt und dessen Adresse in keinem Navi ersichtlich ist (7). Es ist leider etwas hinderlich, dass Eure Eingangstür nicht zu finden ist, denn die Wegweiser zeigen auf den Seiteneingang (8), welche sich wiederum nur extrem schwerfällig öffnen lässt (9). Ist der Kunde dann aber mal drin, steht er vor einem Wegweiser, der alle 12.458 Produkte aufführt, die Ihr habt. Leider ohne Angabe des Stockwerks, indem man die Produkte findet, ohne Zuordnung der einzelnen Produkte in Warengruppen (10) und natürlich auch ohne Angabe, um was für Produkte es sich eigentlich handelt (11).</p>
<p>Wenn ein Kunde zufällig etwas gefunden hat, was ihm gefällt und sich zudem den Weg bis zur Kasse (Etage 11, links, dritter Gang, hinter den Winterjacken und den Gartenmöbeln) zusammengesucht hat (12), stellt Ihr fest, dass Ihr leider keine Karten akzeptieren könnt und kein Wechselgeld parat habt (13). Der Kunde zieht unverrichteter Dinge ab und Ihr seid verzweifelt: warum klappt das denn nicht?</p>
<p>Aber jetzt habt Ihr von einem Allheilmittel gehört, dass alles ändern wird:</p>
<p><strong>Wegweiser! (14)<br />
</strong></p>
<p>Ihr stellt überall, in der ganzen Stadt, Wegweiser auf. Alle zeigen auf Euren Laden. Die Schaufenster anderer Läden und Privathäuser sind geschmückt mit Wegweisern zu Eurem Geschäft. Und wirklich: die Kunden kommen. Da soll noch einmal einer sagen, Wegweiser wären ein Mythos &#8211; es funktioniert!</p>
<p><strong>Im Online-Marketing nennt man das: Linkbuilding.</strong><br />
<strong>Mein Kollege Johan würde sagen: Doping für ein totes Pferd.</strong></p>
<p>Denn der Kunde, der dem Wegweiser gefolgt ist, landet nunmal nicht im Einkaufsparadies, sondern in Eurem Laden. Und was das bedeutet, kann man im Abschnitt &#8220;Euer Laden&#8221; nachlesen. Wenn er wirklich die Seitentür aufgestemmt und sich seinen Weg in Etage 11 gebahnt hat, dann wird er immer noch nichts kaufen. Wie gesagt: sollte er je bis zur Kasse gekommen sein&#8230;</p>
<p>&#8230;natürlich lasst Ihr Euch davon nicht entmutigen, denn es gibt ja noch eine zweite, neue, ultrastarke Geheimwaffe:</p>
<p><strong>Parties, Feste, Veranstaltungen, Tanzcafés (15)</strong></p>
<p>Ganz genau. Ihr mietet den Gemeindesaal und schmeißt eine richtig fette Party mit allem Drum und Dran! Na gut, die Pappbecher kommen nicht so gut an und auch die Tatsache, dass Ihr eigentlich mit niemandem redet, sondern nur Reden führt, ist auch ermüdend. Leider trifft Eure Musikauswahl nicht den Geschmack Eurer Zielgruppe, denn ehrlich gesagt, kennt ihr die garnicht. Und die Deko, die nur aus Wegweisern (14) besteht, macht auch nicht so viel her. Egal: einige sind betrunken genug und stehen mitten in der Nacht vor Eurem Laden. Ach so, der Laden&#8230;</p>
<p><strong>Im Online-Marketing nennt man das: Social Media Optimization.</strong><br />
<strong>Shakespeare würde sagen: viel Lärm um Nichts.</strong></p>
<p>Und ich würde sagen: kümmert Euch um Euer Baby! Vergesst die Wegweiser und die Parties und räumt Euren Laden auf! Gestaltet ihn ansprechend und zugänglich, sortiert Eure Waren sinnvoll und legt sie so aus, dass Jeder dran kommt! Und dann, wenn alles funktioniert, fangt an mit SEO!</p>
<p><strong>Ach nein, das habt Ihr dann ja schon getan.</strong></p>
<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
</strong></p>
<p>(1) externe Webagentur / Programmierer<br />
(2) Quelltext / Webmastertools / Analytics<br />
(3) Keywordräume bestimmen<br />
(4) Verzeichnistiefe und Informationsarchitektur<br />
(5) Accessibility<br />
(6) PR und Marketing<br />
(7) .htaccess, URL-Design und wieder: Informationsarchitektur<br />
(8) interne Verlinkung: /home vs. Hauptdomain<br />
(9) Performance<br />
(10) Informationsstruktur<br />
(11) Wording<br />
(12) Usability<br />
(13) Conversion Optimierung<br />
(14) Linkbuilding<br />
(15) Social Media Optimization</p>
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		<title>Usability</title>
		<link>http://www.nerd-in-skirt.de/usability/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 08:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerd in Skirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade heute morgen haben ich wieder bei Seokratie gelesen, dass &#8220;Usability immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte&#8221; sei. Grund genug, mal einen kurzen Überblicksartikel zum Thema zu liefern.
Eins vorneweg: Usability war ein Thema, an dem man in der Informationswissenschaft in Saarbrücken nicht vorbei gekommen ist. Daher findet man auf dem Server der Infowiss (hier sind allerdings nicht alle Dateien frei zugänglich) oder im Infowiss-Wiki auch unzählige Dateien zum Thema. Einfach mal reinschauen, das Stöbern lohnt sich.
Usability: Definition
Nach ISO Norm 9241 ist die Usability oder Benutzerfreundlichkeit eines Produktes das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade heute morgen haben ich wieder bei <a rel="nofollow" href="http://www.seokratie.de/08483/zuruck-button-deaktivieren-und-website-boosting/" target="_window">Seokratie</a> gelesen, dass &#8220;Usability immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte&#8221; sei. Grund genug, mal einen kurzen Überblicksartikel zum Thema zu liefern.<br />
Eins vorneweg: Usability war ein Thema, an dem man in der Informationswissenschaft in Saarbrücken nicht vorbei gekommen ist. Daher findet man <a href="http://server02.is.uni-sb.de/suche/search.php?query=usability&amp;type=and&amp;results=50&amp;search=1" target="_window">auf dem Server der Infowiss</a> (hier sind allerdings nicht alle Dateien frei zugänglich) oder im <a href="http://server02.is.uni-sb.de/courses/wiki/Usability" target="_window">Infowiss-Wiki</a> auch unzählige Dateien zum Thema. Einfach mal reinschauen, das Stöbern lohnt sich.</p>
<p><strong>Usability: Definition</strong></p>
<p>Nach ISO Norm 9241 ist die Usability oder Benutzerfreundlichkeit eines Produktes das Ausmaß, in dem das Produkt von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.<br />
Die drei Dimensionen der Usability sind also <span style="font-weight: bold;">Effektivität</span> (die Genauigkeit und Vollständigkeit, mit der ein Ziel erreicht wird), die <span style="font-weight: bold;">Effizienz</span> (die Relation von Aufwand zu Ergebnis) und die <span style="font-weight: bold;">Zufriedenheit</span> (User Experience) im Umgang mit dem Produkt.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Definition ist der Fokus auf individuelle Anwender und Anwendersituationen: ein <strong>bestimmter</strong> Benutzer, der <strong>bestimmte</strong> Ziele in einem <strong>bestimmten</strong> Kontext erreichen will. Fragen der Usability können und sollen demnach nicht mit Pauschalaussagen beantwortet werden.</p>
<p>Eine weitere Definition liefert Usability-Ikone <strong>Jakob Nielsen</strong>: &#8220;Usability is the measure of the quality of the user experience when interacting with something – whether a web site, a traditional software application, or any other device the user can operate in some way or another.&#8221;</p>
<p><strong>Usability-Testing: Ansätze</strong></p>
<p>Beim Usability-Testing unterscheidet man zwischen <strong>nutzer- und expertenzentrierten Ansätzen.</strong> Beispiele für expertenzentrierte Evaluationsmethoden sind die Evaluation anhand von Guidelines &amp; Checklisten, die <a rel="nofollow" href="http://server02.is.uni-sb.de/courses/wiki/Heuristische_Evaluation" target="_window">Heuristische Evaluation</a> und der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognitive_Walkthrough" target="_window">Cognitive Walkthrough</a>. Benutzerzentrierte Methoden sind unter Anderem <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blickbewegungsregistrierung" target="_window">Eyetracking</a>, Produkttests nach <a rel="nofollow" href="http://server02.is.uni-sb.de/courses/wiki/Usability#Usability-Testing_mit_lautem_Denken" target="_window">Thinking-Aloud-Methode</a>, <a rel="nofollow" href="http://www.webusability.info/index.php?id=112,0,0,1,0,0" target="_window">Plus-Minus-Methode</a> und Akzeptanztests mit der Fokusgruppe.</p>
<p><strong>Web Usability Engineering als iterativer Prozess</strong></p>
<p>Das Usability-Testing läuft zyklisch bzw. iterativ ab, d.h. man nähert sich der Problemlösung durch Rückkopplung: eine Erkenntnis führt zum nächsten Untersuchungsschritt, der abermals optimiert wird etc. Bestmögliche Ergebnisse erhält man beim Usability-Testing durch die Kombination nutzer- und expertenzentrierter Ansätze. Ein Ablaufschema:</p>
<p><img src="http://www.nerd-in-skirt.de/images/usability.png" border="0" width="400" alt="Usability" /></p>
<p><strong>Do-It-Yourself-Usability</strong></p>
<p>Heimanwendern, denen kein Usability-Lab oder ein Expertenteam zur Seite stehen, liefern heuristische Evaluationsmethoden gute Anhaltspunkte zur Verbesserung der Usability der eigenen Website.</p>
<p><strong>Kostenpflichtige Heuristiken</strong></p>
<p><strong></strong><em>Die Seattle-Heuristiken</em><br />
1. <a rel="nofollow" href="http://www.uwtc.washington.edu/images/pc/Authoring_Comprehensible_Web_Pages.pdf" target="_window">Comprehension Heuristic von Jan Spyridakis</a> (frei erhältlich)<br />
2. <a rel="nofollow" href="http://tc.eserver.org/10411.html" target="_window">Heuristik Displaying Information on the Web von Thomas Williams</a><br />
3. <a rel="nofollow" href="http://www.ingentaconnect.com/content/stc/tc/2000/00000047/00000003/art00006" target="_window">Role Playing Heuristics von Mary Coney und Michaël Steehouder</a><br />
4. <a rel="nofollow" href="http://www.ingentaconnect.com/content/stc/tc/2000/00000047/00000003/art00007" target="_window">Die Heuristic for Web Navigation von David Farkas und Jean Farkas</a></p>
<p><strong>Kostenfreier Klassiker: die Ten Rules von Jakob Nielsen</strong></p>
<p><strong>1. Visibility of system status</strong><br />
<span style="font-style: italic;">Statusmeldungen: das System sollte den User immer darüber informieren, was gerade geschieht. Dieses Feedback soll in einer angemessenen Zeit erfolgen.</span></p>
<p><strong>2. Match between system and the real world</strong><em></em><br />
<span style="font-style: italic;">Das System soll die Sprache des Users sprechen und nicht mit Fachtermini arbeiten, die ein unangemessenes Vorwissen voraussetzen. </span></p>
<p><strong>3. User control and freedom</strong><br />
<em></em><span style="font-style: italic;">User gehen gerne nach dem Trial-And-Error-Prinzip vor. Dabei möchten Sie beim Ausprobieren immer eine Möglichkeit haben, Entscheidungen rückgängig zu machen. Funktionen wie &#8220;Rückgängig machen&#8221; oder &#8220;Löschen&#8221; sollten unterstützt werden.</span></p>
<p><strong>4. Consistency and standards</strong><br />
<span style="font-style: italic;">Plattform-Konventionen: die gleiche Aktion führt zur gleichen Reaktion. Das System soll stringend aufgebaut sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">5. Error prevention</span><br />
<span style="font-style: italic;">Im Idealfall passieren keine Fehler &#8211; das System soll Fehlern vorbeugen. Bevor User eine kritische Entscheidung treffen, soll das System den User darauf aufmerksam machen.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">6. Recognition rather than recall</span><br />
<span style="font-style: italic;">Das System soll vom User keine große Erinnerungsleistung fordern. Im Dialog sollte das System nicht vom User verlangen, dass er sich an Informationen erinnert, die ihm drei Schritte zuvor geliefert wurden.</span><br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
7. Flexibility and efficiency of use</span><br />
<span style="font-style: italic;">Ein flexibles System unterstützt Anfänger und bietet auf der anderen Seite erfahrenen Usern die Möglichkeit, Tasks abzukürzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">8. Aesthetic and minimalist design</span><br />
<span style="font-style: italic;">Dialoge sollten nur die notwendigen Informationen enthalten. Irrelevante Information soll vermieden werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">9. Help users recognize, diagnose, and recover from errors</span><br />
<span style="font-style: italic;">Fehlermeldungen sollen natürlichsprachig sein und einen Lösungsvorschlag bieten.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">10. Help and documentation</span><span style="font-style: italic;"><br />
Das System soll Hilfe- und Dokumentationsdateien liefern. Diese Dateien sollen leicht auffindbar, kurz und konkret formuliert sein und klare Handlungsanweisungen enthalten. </span><span style="font-size:85%;"><a rel="nofollow" href="http://www.useit.com/papers/heuristic/heuristic_list.html" target="_window">(Originalheuristik: Jakob Nielsen &#8211; www.useit.com)</a></span></p>
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		<title>Usability vs. Datenschutz</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 15:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerd in Skirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel von Thomas Promny Sicherheit vs. Einfachheit hat mich an einen Post von mir erinnert, der nun schon seit Anbeginn der Nerd-in-Skirt-Zeit, also etwa seit sechs Monaten, als Entwurf vor sich hindümpelt. Dabei geht es um die Frage, ob Usability und Datenschutz generell zwei Dinge sind, die irgendwie nicht zusammenpassen. Aber lest selbst:
Usability vs. Datenschutz
Es ist jetzt ein Jahr her, dass Privacy International eine Studie über Unternehmen und ihren Umgang mit Daten von Nutzern veröffentlichte. Ganz schlecht kam selbstredend Google weg, gut hingegen, und das mag zunächst überraschend klingen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel von Thomas Promny <a href="http://blog.thomas.promny.de/archiv/2009/01/09/sicherheit-vs-einfachheit/" target="_window">Sicherheit vs. Einfachheit</a> hat mich an einen Post von mir erinnert, der nun schon seit Anbeginn der Nerd-in-Skirt-Zeit, also etwa seit sechs Monaten, als Entwurf vor sich hindümpelt. Dabei geht es um die Frage, ob Usability und Datenschutz generell zwei Dinge sind, die irgendwie nicht zusammenpassen. Aber lest selbst:<br />
<h2>Usability vs. Datenschutz</h2>
<p>Es ist jetzt ein Jahr her, dass Privacy International eine Studie über Unternehmen und ihren Umgang mit Daten von Nutzern veröffentlichte. Ganz schlecht kam selbstredend Google weg, gut hingegen, und das mag zunächst überraschend klingen, ebay.<br />Zu dieser Gegenüberstellung beziehe ich nun mal meine eigene Nutzererfahrung mit den Systemen mit ein. Und eine Sache ist extrem augenscheinlich: &#8220;Herrgott, ist das unpraktisch!&#8221; &#8211; ein Gedanke, der mir bei ebay schon oft kam. Warum? Nun, man kann nicht einfach eingeloggt bleiben (höchstens einen Tag) und muss immer mal wieder sein Passwort eingeben. Das nervt! Wie komfortabel ist es da bei amazon: einmal eingeloggt, bleibt man es auch. Man sucht sich was Nettes aus und geht zur Kasse&#8230; dort ist die Amazon-Kreditkarte schon default als Zahlungsmittel der Wahl angewählt, ein Klick auf &#8220;Bestellen&#8221; genügt und schon ist der Vorgang abgeschlossen. Praktisch, oder? Von Google gar nicht zu reden! Schockierenderweise nutze ich iGoogle &#8211; und steh drauf! iGoogle als Startseite: alle meine Gadgets auf einen Blick, mit einem Klick im Analytics-Konto, mit einem Klick beim eigenen Blog &#8211; was will man mehr?</p>
<p>Zu komplizierte Systeme dagegen verscheuchen interessierte User. Was mich nervt, muss weg. Wie <a href="http://blog.thomas.promny.de/" target="_window">Thomas</a> so schön sagt: &#8220;Aber kein Grund zur Aufregung, das erledigt Kollege Darwin per natürlicher Auslese: Sowas kann kein Mensch benutzen, also wird es bald wieder verschwinden, gut so.&#8221;<br />
<h2>Zuviel des Guten</h2>
<p>Aktuell gibt es nun die <a href="http://w2spconf.com/2008/papers/s3p2.pdf" target="_window">Untersuchung zum Datenschutz auf facebook &amp; Co.</a> von Monica Chew, Dirk Balfanz und Ben Laurie von Google. Und auch wenn ich eher liberal mit Datenschutzaspekten umgehe, muss ich doch ehrlich sagen, dass mir als Facebook-Nutzer diese ganzen spammigen Apps, die nur darauf abzielen, in Kettenbrief-Manier zehn weitere meiner Kontakte zu assimilieren, tierrisch auf die Nerven gehen. Sicherlich würden sie einen Mehrwert bieten und ich würde sie auch gerne nutzen, wenn ich dafür nicht meine Freunde belatschern müsste!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Also was meint Ihr dazu? Widersprechen sich Einfachheit und Datenschutz generell? Nerven Euch die Facebook-Applikationen genauso wie mich oder findet Ihr die großartig? Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen!</span></p>
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