Usability vs. Datenschutz

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Der Artikel von Thomas Promny Sicherheit vs. Einfachheit hat mich an einen Post von mir erinnert, der nun schon seit Anbeginn der Nerd-in-Skirt-Zeit, also etwa seit sechs Monaten, als Entwurf vor sich hindümpelt. Dabei geht es um die Frage, ob Usability und Datenschutz generell zwei Dinge sind, die irgendwie nicht zusammenpassen. Aber lest selbst:

Usability vs. Datenschutz

Es ist jetzt ein Jahr her, dass Privacy International eine Studie über Unternehmen und ihren Umgang mit Daten von Nutzern veröffentlichte. Ganz schlecht kam selbstredend Google weg, gut hingegen, und das mag zunächst überraschend klingen, ebay.
Zu dieser Gegenüberstellung beziehe ich nun mal meine eigene Nutzererfahrung mit den Systemen mit ein. Und eine Sache ist extrem augenscheinlich: „Herrgott, ist das unpraktisch!“ – ein Gedanke, der mir bei ebay schon oft kam. Warum? Nun, man kann nicht einfach eingeloggt bleiben (höchstens einen Tag) und muss immer mal wieder sein Passwort eingeben. Das nervt! Wie komfortabel ist es da bei amazon: einmal eingeloggt, bleibt man es auch. Man sucht sich was Nettes aus und geht zur Kasse… dort ist die Amazon-Kreditkarte schon default als Zahlungsmittel der Wahl angewählt, ein Klick auf „Bestellen“ genügt und schon ist der Vorgang abgeschlossen. Praktisch, oder? Von Google gar nicht zu reden! Schockierenderweise nutze ich iGoogle – und steh drauf! iGoogle als Startseite: alle meine Gadgets auf einen Blick, mit einem Klick im Analytics-Konto, mit einem Klick beim eigenen Blog – was will man mehr?

Zu komplizierte Systeme dagegen verscheuchen interessierte User. Was mich nervt, muss weg. Wie Thomas so schön sagt: „Aber kein Grund zur Aufregung, das erledigt Kollege Darwin per natürlicher Auslese: Sowas kann kein Mensch benutzen, also wird es bald wieder verschwinden, gut so.“

Zuviel des Guten

Aktuell gibt es nun die Untersuchung zum Datenschutz auf facebook & Co. von Monica Chew, Dirk Balfanz und Ben Laurie von Google. Und auch wenn ich eher liberal mit Datenschutzaspekten umgehe, muss ich doch ehrlich sagen, dass mir als Facebook-Nutzer diese ganzen spammigen Apps, die nur darauf abzielen, in Kettenbrief-Manier zehn weitere meiner Kontakte zu assimilieren, tierrisch auf die Nerven gehen. Sicherlich würden sie einen Mehrwert bieten und ich würde sie auch gerne nutzen, wenn ich dafür nicht meine Freunde belatschern müsste!

Also was meint Ihr dazu? Widersprechen sich Einfachheit und Datenschutz generell? Nerven Euch die Facebook-Applikationen genauso wie mich oder findet Ihr die großartig? Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen!

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Author: Astrid Kramer

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