
So. Dieses Wochenende bin ich also Strohwitwe. Das hat zwei Dinge zur Folge: zum Einen vermisse ich meinen Schatz schon jetzt. Zum Anderen aber kann ich ohne schlechtes Gewissen 24 Stunden am Tag vorm Rechner sitzen und etwaige Websites aus dem Boden stampfen.
Ein kurzer Umbau, und unsere Küche ist ein Nerdparadies. Mit Bier, Zigaretten, Fertigpizza und leider zwei Rechnern, für jedes Betriebssystem einer (meinem geliebten Mackie fehlt noch Parallels und vorallem Photoshop, daher kann ich ihm leider nur die halbe Aufmerksamkeit schenken – aber die ganze Liebe!).
Welcome HTML – Welcome Weekend!
Nachtrag: ich sage es nur ungern, aber mein geliebter Apfel hat mich aus dem Paradies vertrieben. Fugu als SFTP ist eine ziemliche Katastrophe. Man kann keine ganzen Ordner löschen, was bedeutet, dass man beim Installationsordner von Joomla einige hundert Dateien per Hand löschen müsste. Da der Upload über zwei Stunden gedauert hat (woran das lag, hab ich noch nicht raus), hatte ich dafür um zwei Uhr morgens wirklich keine Nerven mehr. Es gibt kein Wordpad (ich suche noch), also hatte ich keine Ahnung, wo ich die configuration.php abspeichern sollte. Ich habe dann alles auf dem PC gemacht, was bedeutet, dass mein Webdesignabend morgens um drei damit endete, dass ein Joomla installiert ist, das mir Fehlermeldungen herausgibt, egal, welches Template ich installieren will. Die Tatsache, dass beim Mac jeder Download direkt entzippt wird, hat es nicht besser gemacht, denn bei Joomla muss man nun mal zip-Dateien installieren. So. Kurzes Fazit: es war richtig nerdy und richtig nervig und funktioniert hat gar nichts. Ich werde heute mal meine Mac-User-Freunde nach einem SFTP, einem Editor und sonstigen Gimmix befragen müssen, bevor ich weitermachen kann. Ärgerlich…
So klappts: statt FUGU einfach Cyberduck benutzen und alles ist gut. Bei Joomla nichts mehr downloaden, sondern einfach direkt über die URL installieren.
Was willste denn mit dem Apple-Mist? Links steht so nen schönes Thinkpad …
Mal kurz überlegen… also, das Thinkpad ist hübsch, das ist wahr (und war doppelt so teuer wie mein Mac). Warum dann ein Mac?
Ein Praxisbeispiel: gestern habe ich ein Video geschnitten, das 1,2 GB groß ist, da ich nichts komprimiert habe (soll vorgeführt werden). Mein Mac spielt das problemlos ab, beim Thinkpad ruckelt alles. Oder: wenn ich diese 1,2 GB löschen will, schiebe ich sie in den Papierkorb und sie sind weg. Dieses komische Rädchen, dass sich in der Mitte des Screens dreht, solange man als Benutzer darauf warten muss, bis der Rechner mal getan hat, was er tun soll, sehe ich beim Mac höchstens mal beim Videoschnitt, im Alltagsgeschäft nie. Beim Thinkpad muss ich warten, egal, wieviel Power das Ding auf dem Papier hat. Kurz: der Mac hat eine Geschwindigkeit und eine Performance, die ich bei einem Rechner so noch nie gesehen habe. Und dabei habe ich einen ganz kleinen Mac, noch das alte Modell…
Wenn ich die ganze Zeit, die ich am PC verschwendet habe, um z.B. eine Hardware zu installieren (der Mac-User fragt jetzt: was zum Geier ist ein TREIBER??) oder ein Internetzugang zu konfigurieren (der Mac sieht ein Netz und geht online – einfach so) in Arbeitsstunden und damit Arbeitslohn umrechne, hätte ich mir damals beim Börsengang von Google so viele Aktien kaufen können, dass ich jetzt nicht mehr darüber reden müsste, welchen Rechner man am Besten zum ARBEITEN benutzt ;-)
Es gibt nur eine Sache, die mich beim Mac stört: die Tastatur. Ich vermisse die eckigen Klammern. Sicher, ich kriege sie mit Alt+5 und Alt+6, aber ich hätte sie lieber vor Augen. Aber das ist auch nur Gewöhnung…
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